Schweizer-System



Das Schweizer-System ist ein beliebtes Turniersystem, welches immer dann angewendet wird, wenn die Anzahl der Teilnehmer zu groß ist, um ein Rundenturnier durchzuführen.

Bei dieser Form der Turniersysteme wird zunächst die Rundenzahl ermittelt.

Dazu entwickelte der Mathematiker Dr. Model folgende Formel:

T = Teilnehmer

R = Runden

n = Plätze

R = 0,2xT + 1,4xn

Beispiel: (25 Teilnehmer und 5 Plätze)

R = 0,2x25 + 1,4x5

R = 5 + 7

R = 12 Runden

Nach Ermittlung der Rundenzahl werden für die erste Runde die Spielerpaarungen ausgelost.

In der zweiten Runde treten die Sieger, die mit den weißen Figuren gewonnen haben, gegen jene Sieger, welche mit den Schwarzen gewonnen haben, an, wobei dann die Farben getauscht werden.

Ergibt sich eine ungerade Anzahl von Siegern, spielt ein Sieger gegen jemanden, der zuvor Remis gespielt hat.

Nach gleichem Prinzip werden die Remis-Sieger und die Verlierer gepaart.

In den darauffolgenden Runden kämpfen die Sieger mit den höchsten Punktzahlen gegeneinander, dann die mit den zweit höchsten.

Dabei wird stets der übrig bleibende Spieler der Gruppe mit der höheren Punktzahl dem der nächsten Gruppe zugeteilt.

Es ist darauf zu achten, daß kein Spieler gegen einen Gegner zweimal antritt.

Bei der Farbenauswahl erhält der jenige Spieler weiß, der bereits häufiger mit den schwarzen Steinen gespielt hat.

Buchholz-Wertung




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